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Für wen benötigen sie Unterstützung?
Hausnotruf: Hilfe ist nur einen Knopfdruck entfernt.
So funktioniert das System
Ein Hausnotrufsystem besteht im Kern aus zwei Komponenten: einer Basisstation, die an die Telefonleitung oder das Mobilfunknetz angeschlossen wird, sowie einem tragbaren Funksender, der als wasserfestes Armband oder als Halskette am Körper getragen wird und so jederzeit griffbereit ist – auch unter der Dusche, im Garten oder beim nächtlichen Gang zur Toilette.
Drückt der Nutzer den Notrufknopf, wird über die Basisstation sofort eine Sprechverbindung zur rund um die Uhr besetzten Notrufzentrale des Anbieters hergestellt, die den Anruf entgegennimmt, die Situation einschätzt und die passenden Maßnahmen einleitet. Je nach Situation und vorher hinterlegtem Notfallplan werden Angehörige benachrichtigt, der Pflegedienst informiert oder der Rettungsdienst alarmiert – in akuten Notfällen geschieht dies innerhalb weniger Sekunden, was im Ernstfall lebensrettend sein kann.
Moderne Hausnotrufsysteme bieten darüber hinaus eine Reihe zusätzlicher Funktionen, die den Schutz erweitern: Automatische Sturzerkennung durch Bewegungssensoren, die einen Alarm auslösen, wenn ein ungewöhnliches Bewegungsmuster erkannt wird, auch wenn der Betroffene den Knopf nicht selbst drücken kann. GPS-Ortung bei mobilen Geräten ermöglicht die Lokalisierung des Nutzers auch außerhalb der eigenen vier Wände – besonders wertvoll für Demenzkranke, die sich verlaufen könnten, oder für aktive Senioren, die viel unterwegs sind.
Einige Anbieter integrieren zusätzlich Rauchmelder, Bewegungsmelder und Türsensoren in ihr System, die ungewöhnliche Aktivitätsmuster erkennen und bei Bedarf automatisch Alarm schlagen. Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten und erfordert keinerlei technisches Verständnis – ein einziger Knopfdruck genügt, um Hilfe zu rufen, was das System auch für hochbetagte oder kognitiv eingeschränkte Personen geeignet macht. Die Installation wird vom Anbieter durchgeführt und dauert in der Regel weniger als eine Stunde, wobei die Basisstation und der Funksender getestet werden, um eine zuverlässige Verbindung sicherzustellen.
Beruhigend für alle Beteiligten
Das Wissen, im Notfall sofort Hilfe rufen zu können, gibt pflegebedürftigen und alleinlebenden Menschen ein fundamentales Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit, das ihre gesamte Lebensqualität positiv beeinflusst und ihnen ermöglicht, ihren Alltag selbstbewusster und unabhängiger zu gestalten.
Besonders für alleinlebende Senioren, die nach einem Sturz möglicherweise stundenlang hilflos auf dem Boden liegen würden, ohne dass jemand etwas bemerkt, ist der Hausnotruf eine buchstäblich lebensrettende Absicherung – Statistiken zeigen, dass die schnelle Reaktionszeit bei Stürzen die Folgeschäden um bis zu 80 Prozent reduzieren kann.
Doch nicht nur die Pflegebedürftigen selbst profitieren: Auch für die Angehörigen ist der Hausnotruf eine enorme Beruhigung, denn sie wissen, dass ihre Mutter, ihr Vater oder ihre Großeltern im Notfall nicht allein sind und professionelle Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt ist. Diese Beruhigung wirkt sich direkt auf die psychische Gesundheit der Angehörigen aus und reduziert die ständige Sorge und Anspannung, die viele pflegende Familienmitglieder begleitet und auf Dauer krank machen kann.
Viele Nutzer berichten, dass sie sich mit dem Hausnotruf wieder trauen, sich freier in der Wohnung und im Garten zu bewegen, allein zu duschen oder nachts aufzustehen – Aktivitäten, die sie aus Angst vor einem Sturz ohne die Absicherung eingeschränkt oder aufgegeben hätten. Der Hausnotruf ermöglicht es damit indirekt, dass Pflegebedürftige länger aktiv und mobil bleiben, was wiederum einen positiven Effekt auf ihre körperliche Gesundheit und geistige Fitness hat. In vielen Fällen ist der Hausnotruf der erste und einfachste Schritt, um die häusliche Pflegesituation sicherer zu gestalten, und bildet die Grundlage, auf der weitere Unterstützungsmaßnahmen aufbauen können.
Fast vollständig von der Pflegekasse übernommen
Die monatlichen Kosten für ein Basis-Hausnotrufsystem liegen je nach Anbieter und Leistungsumfang zwischen 23 und 30 Euro und die gute Nachricht ist, dass die Pflegekasse ab Pflegegrad 1 einen monatlichen Zuschuss von 25,50 Euro für anerkannte Hausnotrufdienste gewährt, sodass für viele Nutzer nur ein minimaler oder gar kein Eigenanteil verbleibt.
Auch die einmalige Anschlussgebühr für die Installation und Einrichtung des Systems, die je nach Anbieter zwischen 10 und 80 Euro beträgt, wird von vielen Pflegekassen vollständig oder anteilig erstattet, wenn ein entsprechender Antrag gestellt wird. Um den Zuschuss zu erhalten, muss der Pflegebedürftige über einen anerkannten Pflegegrad verfügen und den Hausnotruf bei einem von der Pflegekasse zugelassenen Anbieter beauftragen – die Abrechnung erfolgt dann in der Regel direkt zwischen Anbieter und Pflegekasse, ohne dass der Nutzer in Vorleistung gehen muss.
Für Nutzer, die zusätzliche Funktionen wie GPS-Ortung, Sturzerkennung oder ein mobiles Notrufgerät für unterwegs wünschen, fallen Zusatzkosten von typischerweise 5 bis 15 Euro monatlich an, die als Eigenanteil getragen werden müssen, aber angesichts des enormen Sicherheitsgewinns eine lohnende Investition darstellen. Die Vertragslaufzeiten sind bei den meisten Anbietern fair gestaltet: Üblich sind Mindestlaufzeiten von einem bis drei Monaten mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit danach, sodass keine langfristigen Bindungen entstehen.
Der gesamte Beantragungsprozess ist unkompliziert: Nach Auswahl des Anbieters wird der Antrag bei der Pflegekasse gestellt, der Anbieter übernimmt Installation und Einweisung, und die monatlichen Kosten werden direkt abgerechnet. Selbst für Personen ohne Pflegegrad ist ein Hausnotruf eine sinnvolle und bezahlbare Investition in die eigene Sicherheit – die monatlichen Kosten entsprechen in etwa dem Preis einer Tasse Kaffee pro Tag.
Unser Fazit für Sie
Der Hausnotruf ist die einfachste, günstigste und wirkungsvollste Sicherheitsmaßnahme für alleinlebende oder pflegebedürftige Menschen und sollte in keinem Pflegehaushalt fehlen.
Dank des Pflegekassenzuschusses von 25,50 Euro monatlich ist der Basis-Dienst ab Pflegegrad 1 praktisch kostenlos und bietet rund um die Uhr professionelle Hilfe auf Knopfdruck.
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